Kultur · 24 februar 2021 · kultKIT

Förderung von deutsch-dänischen Kooperationen wird fortgesetzt

Schulen, Vereine, öffentliche Verwaltungen und Ausbildungseinrichtungen, die mit Kolleg*innen nördlich der Grenze zusammenarbeiten möchten, haben nun die Möglichkeit, bis Ende 2021 bei kultKIT Fördermittel zu beantragen.

Das von der EU finanzierte kultKIT-Projekt wird bis zum 31. März 2022 fortgesetzt.

„Es ist sehr positiv. Davon werden die Bürger wirklich profitieren“, sagt Jeppe Pers, Projektleiter von kultKIT. Eigentlich hätte kultKIT diesen Sommer aufhören sollen, aber die Verlängerung der Projektlaufzeit ermöglicht es Organisationen, Vereinen und anderen deutsch-dänischen Partnern, im Laufe des Jahres 2021 zusammenzuarbeiten. Ziel der kultKIT-Projekte ist es, die Nachbarn auf der anderen Seite der Grenze kennenzulernen, und dies ist praktisch unmöglich während der Corona-Einschränkungen.

„Jetzt können die Partner gemeinsam Projektverläufe entwickeln und können sich hoffentlich schon bald wieder begegnen und zusammenarbeiten, so wie wie vor der Corona-Pandemie. Das ist für die Bürgerinnen und Bürger und die Region von großer Bedeutung“, sagt Jeppe Pers.

Lewe Kuhn, Leiter des Interreg-Sekretariats in Kruså, bewertet die Ergebnisse von kultKIT2 als wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung in der deutsch-dänischen Zusammenarbeit und verweist auf die vielen spannenden kultKIT-Projekte und Begegnungen, die Menschen über die Grenze hinweg zusammenbringen.

„Die zahlreichen Kooperationsprojekte, die sich mit der Hilfe von kultKIT realisieren ließen, verdeutlichen den Mehrwert der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Projektkooperationen fördern das gegenseitige interkulturelle Verständnis, geben Einblicke in die Nachbarsprache, den Lebensstil des Nachbarlandes und unsere gemeinsame Geschichte“, sagt Lewe Kuhn, und fährt fort:

„Die Einschränkungen durch Corona haben dazu geführt, dass viele Projekte im Jahr 2020 nicht umgesetzt werden konnten. Jetzt wagen wir zu hoffen, dass es bald möglich sein wird, sich physisch über die Grenze hinweg zu treffen.“

„Ich freue mich besonders, dass die Laufzeitverlängerung es Bildungseinrichtungen und Vereine auf beiden Seiten der Grenze ermöglicht, verstärkt zu kooperieren. Wir fördern Austauschprojekte, digitale Projekte, lehrreiche Besuche im Nachbarland und haben ein fantastisches Netzwerk, das wir zur Verfügung stellen“, sagt Jeppe Pers.

Es ist nicht nur möglich, Förderung von Aktivitäten zu beantragen, sondern auch zu der Entwicklung von physischen oder digitalen Aktivtäten. In beiden Fällen ist das Ziel, gemeinsame Aktivitäten durchzuführen, bei denen wir voneinander lernen.

„In Gemeinschaften lernen wir von einander“, sagt Jeppe Pers und fügt hinzu:

„Wir sind im vollen Gange, neue Pläne für dieses Jahr und den Anfang des nächsten Jahres zu erstellen. Viele Projekte wurden letztes Jahr wegen der Corona gestrichen oder verschoben.“

Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten, kultKIT-Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte und Begegnungen zu beantragen auf https://kultkit.eu/de/foerderung/